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21

Sonntag, 25. August 2013, 16:13

Empfinde da ganz genauso wie ihr.
Man darf glaube nicht vergessen das "Wir" hier schon ein paar jährchen mehr mit Internet und pipapo zutun haben.
Wer hat nicht ganz am Anfang stunden in irgendwelchen Sozialen Netzwerken verbracht weil es neu und aufregend war.
Der Masse erschließt sich das jetzt erst mit den ganzen Mobilen Optionen. Hätte es sowas vor 5 Jahren oder noch eher gegeben wären wir genauso drauf gewesen.
Jeder brauch halt erst paar Jahre bis sowas ausgelutscht ist und man begreift das man nicht jeden Furz auf Facebook öffentlich machen muss.

22

Donnerstag, 29. August 2013, 19:31

So, grade mal den Wahl-o-Mat betätigt. Interessant, dass die Partei, die ich wahrscheinlich sogar wählen werde, zu 87% mit meinen Standpunkten übereinstimmt. :D

23

Donnerstag, 29. August 2013, 21:43

Wäre alles andere nicht schlecht? 8|
MfG

SiL-X

24

Donnerstag, 29. August 2013, 22:03

87%! Das ist deutlich mehr, als je zuvor. Da waren so 50 bis 60 Prozent das höchste der Gefühle. Und das schöne ist, dass tatsächlich ein signifikanter Unterschied zu anderen Parteien (ca. 30 bis 40%) besteht. Und das bedeutet nicht weniger, als das es tatsächlich eine wirkliche Wahl gibt. Sonst behaupten ja immer alle, es sei egal was man wählt, es kommt immer aufs gleiche raus. Die Parteien würden sich nicht wirklich unterscheiden. ;)

25

Freitag, 30. August 2013, 10:23

Den Wahl-o-mat hatte ich auch letztens entdeckt und sich gleich damit mal auseinandergesetzt. Da du es sagst Ralf, meine Antworten stimmen zu etwa 60% mit der Partei zu die ich wahrscheinlich wählen wollte.
Schon toll für die Leute die nicht so wirklich groß politikinteressiert sind wie ich z.B. :S

26

Freitag, 30. August 2013, 11:28

Den Wahl-o-mat hatte ich auch letztens entdeckt und sich gleich damit mal auseinandergesetzt. Da du es sagst Ralf, meine Antworten stimmen zu etwa 60% mit der Partei zu die ich wahrscheinlich wählen wollte.
Schon toll für die Leute die nicht so wirklich groß politikinteressiert sind wie ich z.B. :S
Muss sich ja auch nicht jeder dafür Interessieren.
Wobei ich sagen muss, je mehr ich mich damit beschäftige desto spannender finde ich Politik.
Aber das kam auch erst mit Mitte 20 ;)

27

Freitag, 30. August 2013, 12:00

87%! Das ist deutlich mehr, als je zuvor. Da waren so 50 bis 60 Prozent das höchste der Gefühle. Und das schöne ist, dass tatsächlich ein signifikanter Unterschied zu anderen Parteien (ca. 30 bis 40%) besteht. Und das bedeutet nicht weniger, als das es tatsächlich eine wirkliche Wahl gibt. Sonst behaupten ja immer alle, es sei egal was man wählt, es kommt immer aufs gleiche raus. Die Parteien würden sich nicht wirklich unterscheiden. ;)


Bei diesem "Stammtischspruch" geht es auch nicht wirklich um das Wahlprogramm der jeweiligen Parteien sondern eher um die Veränderungen, welche versprochen wurden und welche in der Regierungsperiode umgesetzt worden sind. Dabei unterscheiden sich die Parteien noch signifikant. Heut zu tage sind die Parteien viel zu sehr mit dem Tagesgeschäft des Regierens beschäftigt und versuchen eher der gegnerischen Partei ans Bein zu pinkeln.
Außerdem bin ich der Meinung das Politiker (ACHTUNG, dass könnte schwer verdaulich werden) zu wenig verdienen in D. Die wirklich schlauen Köpfe gehen in die freie Wirtschaft. Die Verdienstmöglichkeiten sind dort um Welten besser und nur wegen der Liebe zur Politik macht es sicher keiner. Wenn wir in den jeweiligen Positionen (Wirtschaft, Bildung, Finanzen, etc) wirkliche Fachprofis am Werk hätten, würde sicherlich auch mehr bei rauskommen. Dies ist von mir nur mal scharf geschossen und auch bei einem Glas Wein beim Italiener entstanden. :S
Grüße, Steffen :coffee:


#getwellsoonSchumi

28

Freitag, 30. August 2013, 17:54

Einerseits gebe ich dir Recht, dass Politiker gerne mehr verdienen dürfen. Was die alles an Arbeit zu erledigen haben ist wirklich nicht lustig.

Allerdings sehe ich das weniger als Ansporn in die Politik zu gehen. Denn, wer wegen des Geldes in die Politik geht, der ist vermutlich auch dann in der FDP. ;)
Grade bei den eher linken Parteien braucht es da schon eine Spur Idealismus und Liebe zur Politik. Ich möchte jedenfalls auch keine Volksvertreter die nur des Geldes wegen in der Politik sind. Für mich sollen die Politiker bitte ehrlich sein (auch wenn es mal weh tut) und konkret werden und nicht sich in Allgemeinheiten verlieren. Dazu noch weiter denken als bis zum eigenen Ableben und nicht nur Wachstum fordern.

Gerne darf ein Umdenken stattfinden, dahin, dass man Arbeit anders bewertet, als bisher. Unfraglich leistet ein Pilot oder ein Arzt einiges. Aber ist es soviel mehr als, sagen wir, eine Putzfrau, dass sie soviel mehr bekommen? Oder dass Ärzte ein soviel höheres Ansehen haben? Was ist mit dem Ansehen des Lehrers? Das hat auch stark gelitten seit den 70er und 80er Jahren. Und das sicher vor allem deswegen, weil die Politik und die Gesellschaft auf die Idee gekommen sind, dass ein Lehrer auch die Erziehung der Kinder mit übernehmen muss.
Das ein Lehrer das zusätzlich garnicht leisten kann, interessiert aber viele wohl garnicht. Auch hier darf gerne ein Umdenken stattfinden.

Und das ist jetzt auch wieder nur ein ganz kleines Feld. Es gibt wirklich soviel, was ich mir wünschen würde. Und je mehr man sich mit den Themen der Politik beschäftigt, desto mehr wünscht man sich irgendwie. :D

29

Freitag, 30. August 2013, 17:59

Ich habe eine mit 82% und 2 Partein bei 77 und 78%
Von den großen Partein ist es finde ich egal wen man wählt.
Empfinde die ganze Politik in sehr vielen Bereichen einfach zu Lobbygesteuert. Und ob da nun Partei X oder Y regiert ändert an der Lobbyarbeit nichts.

Hatte ich mit Silvio und Co. erst eine schöne Diskussion über Politikerlöhne.
Vom Grund bin ich auch der Meinung das man als Politiker mehr verdienen sollte.

30

Freitag, 30. August 2013, 20:32

Empfinde die ganze Politik in sehr vielen Bereichen einfach zu Lobbygesteuert. Und ob da nun Partei X oder Y regiert ändert an der Lobbyarbeit nichts.
Würde ich so nicht behaupten. Es gibt da mindestens eine Partei, die sich das nicht so lange antun würde, mit den Lobbys.

Hast du Beispiele für das Lobbygesteuerte? Würde mich mal interessieren, ob da jetzt fundierte Kritik hinter steckt, oder einfach nur ein Gefühl.

31

Freitag, 30. August 2013, 20:51

Empfinde die ganze Politik in sehr vielen Bereichen einfach zu Lobbygesteuert. Und ob da nun Partei X oder Y regiert ändert an der Lobbyarbeit nichts.
Es gibt da mindestens eine Partei, die sich das nicht so lange antun würde, mit den Lobbys.


Hast du da fundiertes Wissen oder einfach ein Gefühl? ;)
Grüße, Steffen :coffee:


#getwellsoonSchumi

32

Samstag, 31. August 2013, 07:47

Es gibt in jeden großen Industriebereich Lobbyarbeit. Energie, Automobile, ach einfach überall wo Unternehmen das Geld übrig haben Leute nur dafür zu beschäftigen die Politik zu ihren Gunsten zu lenken.
Ist ja erstmal auch nicht verwerflich. Ist ja logisch das eine Unternehmen keine Gesetze möchte was gegen sie arbeitet.
Schlimm finde ich nur wie teils Entscheidungen der Politik getroffen werden die nur für die Industrie ausgelegt sind.

Links find ich nicht wirklich oder alte über Lobbyarbeit. Steht ja auch nie groß dran "Lobbyarbeit" ^^
Hier ein Beispiel was schon älter ist gefunden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne…g-a-888373.html

Wenn ich mir das jetzt nochmal durchlese fällt mir nichts mehr dazu ein *faceplam*
Der letzte Spruch

Zitat

"Ich werde persönlich dafür Sorge tragen, dass die Unternehmen ihre Position nicht missbrauchen", verspricht Verbraucherschützer Billen.

Mcdonalds und die ganzen anderen Läden werden die Kinder ganz sicher zu guten gesunden Essgewohnheiten animieren. :pinch:

oder hier
http://www.zeit.de/digital/internet/2012…ungsschutzrecht

Naja man findet viele Beispiele für Lobbyarbeit wenn man bissel sucht.
Hast du denn den Eindruck das die Politik rein nach ihren Gewissen entscheidet und wirklich bestrebt ist die beste Entscheidung für das allgemeinwohl zu finden Ralf?

33

Samstag, 31. August 2013, 11:10

Hast du da fundiertes Wissen oder einfach ein Gefühl?
Naja, man muss ja nur mit offenen Augen und Ohren durch die Welt laufen. Aber mal etwas Lesestoff dazu:

https://www.lobbycontrol.de/2013/07/wahl…ulieren-wollen/

https://www.lobbycontrol.de/2013/06/schw…eim-lobbyismus/

und auch sehr interessant diese Liste von Personen die aus der Politik in die Privatwirtschaft gewechselt sind. Da fällt mir schon was auf:

https://lobbypedia.de/wiki/Seitenwechsler_im_%C3%9Cberblick

;)

Generell eine interessante Seite, auf der man mal ein wenig querlesen sollte. Da wird einem gleich ganz anders, was die derzeitige Regierung tut - bzw. nicht tut.
Wer gegen Lobbyismus ist, sollte auf jeden Fall eine der Parteien wählen, die derzeit in der Opposition sind bzw. die Piraten, die da auch einen guten Standpunkt zu haben.

Zitat

Hast du denn den Eindruck das die Politik rein nach ihren Gewissen entscheidet und wirklich bestrebt ist die beste Entscheidung für das allgemeinwohl zu finden Ralf?
Nein Adrian. Den Eindruck habe ich ganz und garnicht. Trotzdem mag ich es immer gern, wenn Thesen untermauert werden. Deine Beispiele sind schon ziemlich gut.
Für mich wird es am deutlichsten an der Automobilindustrie. Was da gemauschelt wird hinsichtlich der CO2 Abgabe ist wirklich furchtbar. Anstatt da mal durch zu greifen und klare Grenzen zu setzen, ala Autos die einen bestimmten Ausstoß haben dürfen nicht gebaut werden (SUVs und Co.), wird mit einem Flottendurchschnitt Tür und Tor geöffnet um weiterhin diese Spritfresser zu produzieren, solang man als Ausgleich einen Up! oder sowas in der Produktlinie hat. *kopfschüttel*

Generell der Klimawandel. Würde man es wirklich ernst damit meinen, würde man nicht ständig vor der Wirtschaft den Schwanz einziehen. Stichwort EEG-Umlage zum Beispiel.
Ein einziges inkonsequentes Trauerspiel, wo die wirklich Energieintensiven Unternehmen alles auf irgend eine Weise einsparen können, dass man es auch gleich sein lassen könnte.

34

Samstag, 31. August 2013, 12:53

@Steffen:
Ich stimme dir da ebenfalls zu. In der Diskussion welches Adrian und ich hatten vertraten wir beide auch diesen Standpunkt gegen 2 andere. (Wobei ich ja glaube, dass die eine Person eher aus Liebe zur Anderen beigestanden hat [Insider mit Adrian] ;) ).
In dieser Diskussion, die zunehmend Richtung Disput zu gehen schien, war mit unter auch das Hauptargument der beiden:
"Ich möchte jedenfalls [...] keine Volksvertreter die nur des Geldes wegen in der Politik sind." (Zitat von Ralf)
Dieses Argument jedoch enthält für mich eine Krux, generiert durch das menschliche Ego und dem Kapitalismus. Ein wirklich richtig schlauer Kopf wird meiner Meinung nach nicht so versessen darauf sein in der Politik gutes zu tun und zu gestalten als das er die Möglichkeit der Privatwirtschaft übersieht. Mit Geld lässt sich (fast) alles kaufen. Womit einen dann auch hier Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet werden. In der Politik jedoch ist man immer nur ein kleiner Teil einer Masse. Die Vielfalt und Masse der gestalterischen Posten in der Privatwirtschaft schätze ich als deutlich zahlreicher ein als die im Politikbereich. Weshalb es im privaten Bereich vermutlich schneller gehen wird einflussreichere Posten zu bekommen.
Nun kann man, wie auch in der damaligen Diskussion behaupten, dass man ja erst einmal auf so einen Posten in der freien Wirtschaft kommen muss. Ja, richtig. Aber das kann man auch umgekehrt behaupten: Man muss erst einmal auf so einen Politikposten kommen. Von daher hingt diese Aussage. Schließlich greift die Aussage in beiden Fällen auf einen Erfolg der Person zurück.
Schlußfolglich entsteht somit nun meine These, dass ich daran Zweifel, dass es einen oder viele Menschen gibt/geben wird, die wirklich was im Köpfchen haben und sich die Zeit nehmen und den Stress stellen werden den Weg in die Politik zu gehen, um dort gestalterisch tätig werden zu können und dann widerum von Oppositionen gestoppt zu werden oder Kompromisslösungen eingehen zu müssen, die nichts halbes und nichts ganzes sind. Obendrein erhalten sie finanziell auch nur ein Bruchteil dessen was in der freien möglich wäre. Und dann müssen diese nicht nur was im Köpfchen haben, sondern auch noch rhetorisch so stark sein, um sich gegen viele andere starke Politiker durchzusetzen. Natürlich würde ich mir so einen Menschen auch wünschen, keine Frage. Aber für mich erscheint dieses Rezept eines Politikers schon annähernd als Lottogewinn. Vielleicht habe ich aber auch einfach nur den Glauben an soviel Gutes im Menschen verloren...
Irgendwann hatten wir diesen Punkt dann in der Diskussion erreicht, dass die Gegenseite unsere Aussage soweit folgen konnte und wir anfingen den Kreis zu schließen und zur Ausgangsmeinung kamen, dass Politiker mehr Geld verdienen sollten. Das ist ja noch nicht einmal ein Garant dafür, dass nun mehr Topleute in die Politik gehen werden. Aber es erhöht meines Erachtens nach die Wahrscheinlichkeit eines Lottogewinns auf die eines Rubbelloses. Man blieb aber Standhaft und fing dann zu argumentieren, dass man ja die Gehälter der freien Wirtschaft kürzen könnte. Somit würde der Ausgleich auch geschaffen werden, nur andersrum.
Ja, auch die Logik funktioniert. Aber nur wenn man die erste Instanz betrachtet. Bei dieser Aussage vergisst man nicht nur die Multiplikatoreffekte, sondern auch geringe Steuereinnahmen, die ja z.B. die Politikergehälter finanzieren. Außerdem sei es ja viel einfacher den Leuten zu erklären die Gehälter der Manager zu kürzen als die der Politiker zu erhöhen. Ja, natürlich ist das einfacher. Aber wer so kurzsichtig agiert ist meiner Meinung nach in der Politik völlig fehl am Platze.
Warum beschreibe ich euch nun die damalige Diskussion? - Die beiden Gegenspieler sind definitiv keine ungebildeten Menschen. Eher im Gegenteil. Aber es zeigt auf wie sehr gegensätzlich Meinungen und Ideen sein können. Das sieht man natürlich auch in jeder Politiktalkrunde. Aber da finde ich, dass diese dem anderen immer nur versuchen eins auszuwischen als mal den anderen zu sagen: "Ja, die Idee ist echt super!". Darum das private Beispiel, da gehts einfach im Kern nur um die Meinungen ohne dem anderen was böses zu wollen. Und hier waren wir nur zu 4. Ich jeden Falls sehe wenig Sinn darin in die Politik zu gehen ohne wirklich was gestalten zu können, wenn ich die Alternative der freien Wirtschaft habe. Man muss schon ein sehr idealistischer Gutmensch sein. Wünschen würde ich mir das...

---

"Und das sicher vor allem deswegen, weil die Politik und die Gesellschaft auf die Idee gekommen sind, dass ein Lehrer auch die Erziehung der Kinder mit übernehmen muss."
Hier kann ich nicht ganz zustimmen. Erstens denke ich nicht, dass die Politik und die Gesellschaft auf die Idee gekommen sind, sondern vielmehr dahin gedrängt wurden. Stichwort Kapitalismus. Ok, vielleicht mache ich mir es ein wenig einfach schon wieder den Kapitalismus als Schuldner anzubringen. Aber ist es nicht die Notwendigkeit des Geldes gewesen die unsere Eltern dazu zwangen immer mehr zu arbeiten und somit weniger Zeit für die Kinder zu haben? Früher war es noch möglich, dass beispielsweise der Mann das Geld nach Hause brachte und die Mutter sich um die Erziehung kümmerte. Heute müssen i.d.R. beide arbeiten um das Leben zu finanzieren. Schuld könnte man hier dann eher auch der Politik geben die dem Kapitalismus diese Möglichkeiten eröffnet haben bzw. nicht eingegrenzt haben. Man versucht diesen natürlich mit Hilfe von Elterngeld etc. entgegen zu wirken. Die Erziehungszeit die verloren geht, geht somit gezwungenermaßen auf die Lehrer über die nun neben dem Stoff auch Werte vermitteln sollen. Ich stimme dir aber zu, dass wir hier eine Fehlentwicklung haben und der Trend zu zu wenig Zeit für unsere Kinder geht.
Zweitens jedoch denke ich nicht, dass diese nicht in der Lage dazu sind beides vermitteln zu können. Ich traue denen das schon zu. Nur die Umstände sind wohl nicht die glücklichsten. Nicht nur, dass das Lehrer/Schülerverhältnis ungünstig balanciert ist, sondern auch die Struktur der Schule müsste überdacht werden. Ganztagsschulen mal als Stichwort.
Was mich aber vielmehr stört ist, und da sitze ich an der Quelle, von daher ist das jetzt durchaus fundiert, ist die Lehrerausbildung an sich, sowie die Erwartungshaltung der Lehrer. Nicht nur, dass viele Lehrer sich das alles viel einfacher vorgestellt haben und irgendwann feststellen, dass es super anstrengend ist. Sondern auch die Ausbildung die zunehmend viel zu theoretisch geworden ist (mitunter auch aufgrund des Bachelor/Mastersystems) sowie die Besoldungen der Lehrer.
Zuerst aber mal zu den Lehrern an sich:
Viele Lehrer werden tatsächlich Lehrer, weil die Bezahlung nicht schlecht ist und die Arbeitszeiten super sind sowie natürlich auch die Umstände und Vorteile eines Beamten. Das sie dann aber tatsächlich vor 30 Kindern lehren müssen und sich nicht auf den Füßen rum trampeln lassen sollten (Kinder loten Grenzen aus), dessen sind sich viele (leider) nicht bewusst. Viele sind padagogisch nicht in der Lage dies zu meistern. Ob dieser Umstand nun der Person an sich oder der Ausbildung zu schulden sei, sei mal dahin gestellt. Fakt ist, dass das Burnout immer mehr zunimmt. Das sehe ich ja bei mir auf Arbeit.
Zweitens, die Ausbildung:
Ich bekomme ein bisschen was darüber mit, dass viele sagen, dass die Ausbildung zum Lehrer zunehmend theoretisiert wird. Weniger Praxismodule, dafür mehr Theorie. Und wie schwer es teilweise sein kann Theorie in die Praxis umzusetzen, diese Erfahrung haben wir sicher alle schon gemacht.
Was mich aber am meisten stört ist die Besoldung:
Hier in NRW ist es so, dass Lehrer der Primarstufe, sowie Sek I alle A12 erhalten. Sek I Lehrer können wohl noch in A13 kommen, gehobener Dienst.
Sek II Lehrer allerdings steigen mit A13, höherer Dienst ein (Förderschullehrer haben ebenfalls A13 Eingangsamt, aber nur gehobener Dienst --> keine Beförderung möglich) und kommen nach vielen Jahren meistens noch in A14. (Kon-)Rektoren jetzt mal ausgenommen die andere Besoldungsrichtlinien haben.
Hauptargument ist hier natürlich das Sek II (also Gym) schwieriger und höheres Niveau ist. Auch das Studium ist schwieriger, nicht aber länger. Ja, alles richtig.
Tatsächlich erkennt man auch hier, dass die Masse Sek II Lehrer werden möchte, weil es eine höhere Bezahlung gibt. (Das unterstreicht mal wieder das Eingangsthema)
Ich finde das alle Lehrer gleich bezahlt werden sollten. Meiner Meinung nach leisten Sek II Lehrer zwar mehr im vermitteln von Stoff, weniger aber pädagogisch. Die wichtigste pädagogische Arbeit wurde von Erziehern und Grundschullehrern gemacht. Warum wertet man diese so ab? Warum ist sie nicht gleichwertig? Ich jeden Falls finde sie super wichtig. Wenn "unten" keine gute Arbeit geleistet wird, hat man es "oben" auch schwerer!
Auch würde man so die Verteilung der Lehrer wohl etwas ausgleichen können, sowie das Ansehen in der Gesellschaft glätten. Stellt euch mal vor wie jemand guckt, nachdem ihr ihm gesagt habt, dass ihr (männlich) Grundschullehrer seid. Wir haben im Bezirk Münster über 95% Grundschullehrerinnen! Von Gleichstellung kann hier keine Rede sein...

---


Zur Lobbyarbeit schreib ich jetzt aber nichts mehr... Nur kurz, dass ich Adrian da zustimmen kann und kleine Stichworte:
Drehtüreffekt und Monsanto! ;)
MfG

SiL-X

35

Samstag, 31. August 2013, 14:04

Zitat

>>Ich möchte jedenfalls [...] keine Volksvertreter die nur des Geldes wegen in der Politik sind.<< (Zitat von Ralf)
Dieses Argument jedoch enthält für mich eine Krux, generiert durch das menschliche Ego und dem Kapitalismus. Ein wirklich richtig schlauer Kopf wird meiner Meinung nach nicht so versessen darauf sein in der Politik gutes zu tun und zu gestalten als das er die Möglichkeit der Privatwirtschaft übersieht.
Was ist denn für dich ein "richtig schlauer Kopf"?
Was zeichnet diesen aus? Welche Kompetenzen hat dieser?
In der Politik geht es ja, je nach Schwerpunkt, um sehr unterschiedliche Dinge. Ein Minister, Bundeskanzler, Parteivorsitzender muss gute Führungsqualitäten besitzen und Entscheidungsfreudig sein. Ohne das geht es nicht. Jemand, der aber eher an der Basis arbeitet oder in einem bestimmten Ressort (Umwelt, Arbeit, Soziales etc.pp.) braucht hingegen eher Sachkompetenz und eine gewisse Fähigkeit Dingen auf den Grund zu gehen.

Gute Kommunikationsfähigkeit brauchen aber wohl alle Menschen in der Politik. Es sei denn, sie arbeiten nur im Hinterzimmer.

Wieso ist Geld immer der entscheidende Faktor? Hat man dir das so beigebracht? Ist das nicht eine einseitige Sichtweise?
Es gibt durchaus Menschen, für die ist die Sache, die sie tun, wichtiger als der Verdienst. Ich möchte mich jetzt nicht besser darstellen, als ich bin. Aber als Fotograf bin ich nun wirklich nicht grade finanziell auf Rosen gebettet. Erst recht nicht in der Ausbildung. Aber ich mache dies, weil es mir Freude bereitet und ich das gut kann.
Genauso wählen doch viele ihren Beruf aus. Wer macht denn wirklich einen Beruf nur, weil es da viel zu verdienen gibt?
Das sind doch wohl die Leute die nur gelernt haben, dass Geld (und alles materielle) wichtiger ist, als alles andere. Ja, das ist hart ausgedrückt.

Zitat

Die Vielfalt und Masse der gestalterischen Posten in der Privatwirtschaft schätze ich als deutlich zahlreicher ein als die im Politikbereich. Weshalb es im privaten Bereich vermutlich schneller gehen wird einflussreichere Posten zu bekommen.
Ich bin mir da nicht so sicher. Aber die Frage ist ja auch: Was gestaltet man da eigentlich in der Privatwirtschaft? In der Regel führt man ein Unternehmen zu Profit, schafft vielleicht noch Arbeitsplätze, kurbelt die Wirtschaft/den Kapitalismus an.
In welchen Bereichen gestaltet man denn wirklich etwas, was Zukunft und Nachhaltigkeit besitzt?

Mir fallen da einige Beispiele ein:
- Kindergartenleiter
- Schuldirektor
- Umweltverbandschef
- Altenpflegeeinrichtungsleiter
usw. usf.

Sind diese Posten alle gut bezahlt? Nein. Die Posten, wo es wirklich um große Summen verdienst geht, sind meistens an der Spitze großer Konzerne. Und wie wertvoll deren Produktion ist, kann jeder für sich entscheiden.

In der Politik hingegen hast du die Möglichkeit, mit wirklich guten Ideen, ein wenig Durchsetzungsvermögen, Geschichte zu schreiben und mit zu entscheiden, wie es einem Land geht. Viel mehr Gestaltungsmöglichkeit kann ich mir kaum vorstellen.

Zitat

Nun kann man, wie auch in der damaligen Diskussion behaupten, dass man ja erst einmal auf so einen Posten in der freien Wirtschaft kommen muss. Ja, richtig. Aber das kann man auch umgekehrt behaupten: Man muss erst einmal auf so einen Politikposten kommen. Von daher hingt diese Aussage. Schließlich greift die Aussage in beiden Fällen auf einen Erfolg der Person zurück.
Ich glaube, das kann man von aussen nur schwer beurteilen. Daher könnte man dieses Argument, wie du es ja auch selbst eigentlich schon tust, als Ausgeglichen betrachten. ;)

Zitat

Man blieb aber Standhaft und fing dann zu argumentieren, dass man ja die Gehälter der freien Wirtschaft kürzen könnte. Somit würde der Ausgleich auch geschaffen werden, nur andersrum.
Ja, auch die Logik funktioniert. Aber nur wenn man die erste Instanz betrachtet. Bei dieser Aussage vergisst man nicht nur die Multiplikatoreffekte, sondern auch geringe Steuereinnahmen, die ja z.B. die Politikergehälter finanzieren. Außerdem sei es ja viel einfacher den Leuten zu erklären die Gehälter der Manager zu kürzen als die der Politiker zu erhöhen. Ja, natürlich ist das einfacher. Aber wer so kurzsichtig agiert ist meiner Meinung nach in der Politik völlig fehl am Platze.
Volle Zustimmung. Das kann wirklich nicht die Lösung sein.


--------

Zitat

Hier kann ich nicht ganz zustimmen. Erstens denke ich nicht, dass die Politik und die Gesellschaft auf die Idee gekommen sind, sondern vielmehr dahin gedrängt wurden. Stichwort Kapitalismus. Ok, vielleicht mache ich mir es ein wenig einfach schon wieder den Kapitalismus als Schuldner anzubringen. Aber ist es nicht die Notwendigkeit des Geldes gewesen die unsere Eltern dazu zwangen immer mehr zu arbeiten und somit weniger Zeit für die Kinder zu haben?


Aber wir sind uns doch einig, dass die Politik den Kapitalismus, so wie wir ihn heute kennen, zugelassen haben? Hat da jemals jemand vor genau solchen Situationen gewarnt? Ich glaube nicht.
Und wenn, dann waren es die kleinen Parteien, oder Parteien, die man als Spinner abtut.
Wir hätten soviele Chancen gehabt dem Kapitalismus einhalt zu gebieten - zu erkennen, dass ewiges Wachstum nicht funtkioniert.
Aber anstatt dessen laufen wir ins verderben und lassen uns von dem Kapitalismus drängen.

Aber klar ist auch, da gebe ich dir recht, dass auch ein großer Teil an diesem Misstand an der Gesellschaft liegt. Ich kann es ja verstehen, wenn auch die Frau Geld verdienen möchte und Spaß an einem Beruf hat.
Ich finde das sogar großartig, dass das möglich ist. Nur, wenn man sich entscheidet Kinder in die Welt zu setzen muss man sich auch der Verantwortung dessen gegenüber stellen. Und das fängt dabei an, mit dem Partner zusammen, die Vereinbarkeit von Lebensstandart und Kind zu regeln. Man kann nicht, wenn beide Arbeiten und das Geld grade so für den derzeitigen Lebensstandart reicht, Kinder in die Welt setzen. Da muss ich beim Lebensstandart abstriche machen, oder mich gegen die Kinder entscheiden. Und mal ganz ehrlich, wer kann wirklich beim Lebensstandart nicht noch etwas zurückfahren (wenn beide Partner arbeiten) ohne dann gleich beim Existenzminimum zu landen?

Oder die Politik schafft endlich Rahmenbedingungen, in denen der Lebensstandart einigermaßen gehalten werden kann, wenn Kinder auf die Welt kommen. Und das geht auch wieder nur, wenn diesem Kapitalismus derzeit das klare "Nein" erteilt wird. Und wenn Sozialbeiträge durch höhere Spitzensteuern erhöht werden können.

Zitat

Zweitens jedoch denke ich nicht, dass diese nicht in der Lage dazu sind beides vermitteln zu können. Ich traue denen das schon zu. Nur die Umstände sind wohl nicht die glücklichsten. Nicht nur, dass das Lehrer/Schülerverhältnis ungünstig balanciert ist, sondern auch die Struktur der Schule müsste überdacht werden. Ganztagsschulen mal als Stichwort.


Die Umstände sind nicht die Glücklichsten? Das ist aber sehr wohlwollend ausgedrückt, für das "Problem" über das wir hier reden. Wenn es um Erziehung geht, ist es sehr wichtig, jedem Kind genug Zeit zu geben und sich um dieses zu kümmern. Das kriegen aber schon Eltern mit 2 Kindern (1:1 Verhältnis) manchmal nicht gebacken. Wie soll das dann ein Lehrer schaffen, der für knapp 30 Kinder (1:30) zu "sorgen" hat??
Für mich ist der Wunsch der Erziehung in Schuleinrichtungen (egal, wie die Struktur genau aussieht) einfach nicht umsetzbar. Mal davon abgesehen, dass die Struktur der Schule ja tatsächlich seit Jahrzenten auf der Stelle tritt. Da wird, trotz komplett anderen Anforderungen in der Arbeitswelt heutzutage, immernoch so unterrichtet wie vor 50 Jahren, teilweise. Mal davon abgesehen davon, dass uns durch die Technisierung, "einfache" Arbeitsplätze fehlen - für Leute, die es einfach nicht so mit der Bildung haben (das ist überhaupt nicht böse gemeint)!

----

Zu dem Rest mag ich jetzt auch nicht mehr viel schreiben, da es da wieder nur ums Geld geht, was meiner Meinung nach in dieser Gesellschaft wirklich zu viel beigemessen wird.

36

Samstag, 31. August 2013, 18:51

"Was ist denn für dich ein "richtig schlauer Kopf"?"
Das ist nur die Variable "X" die eine Person darstellt, die es nach "oben" schafft.
Entscheidungsfreudig? Ohne Voraussicht kann das arg nach hinten los gehen. Außerdem glaube ich, dass die Entscheidungsbefugnis Ideen umzusetzen eben arg beschränkt ist in der Demokratie. Oft entstehen Kompromisslösungen die die Ausgangsidee vielleicht sogar völlig entkräftet. Ich will damit nicht sagen, dass Demokratie schlecht ist, keineswegs. :)


"Wieso ist Geld immer der entscheidende Faktor? Hat man dir das so beigebracht? Ist das nicht eine einseitige Sichtweise?"
Ja, das wurde mir so beigebracht. 27 Jahre lang! Schau dich doch mal um was das Leben gestaltet und beherrscht. Klar gibt es diese guten Menschen, aber nicht in Führungspositionen sondern draußen auf der Straße!


"In welchen Bereichen gestaltet man denn wirklich etwas, was Zukunft und Nachhaltigkeit besitzt? "
Ich habe nie behauptet, dass ich Gestaltungsmöglichkeiten in den Themenbereichen "Zukunft" und "Nachhaltigkeit" meine. Das schränkst du hier ein. Ich rede ganz allgemein. Und da kann man vieles gestalten. Sei es seinen Arbeitsplatz, sein Produkt, seine Prozesse, seine Mitarbeiter, seinen Vertrieb, seine Präsenz etc... Möglichkeiten, soviel Zeit hat man gar nicht.


"Sind diese Posten alle gut bezahlt? Nein. Die Posten, wo es wirklich um große Summen verdienst geht, sind meistens an der Spitze großer Konzerne."

Angie verdient ~260k im Jahr. Von diesen Posten gibt es weit mehr in der freien als als Politiker --> Wahrscheinlichkeit größer an diese Summe zu kommen.
Nicht umsonst haben wir über eine Million Millionäre in Deutschland. Selbst wenn es nur 1.000 Menschen mit diesem Jahresgehalt sind ist die Wahrscheinlichkeit schlichtweg x-fach höher.


"Aber wir sind uns doch einig, dass die Politik den Kapitalismus, so wie wir ihn heute kennen, zugelassen haben?"
Yup.


"Die Umstände sind nicht die Glücklichsten?"
Deine gesamte Argumentation klingt so als ob sie auf 2 Grundaussagen gestützt ist.
1. Die Erwachsenen erziehen Kinder am besten.
2. Alle Erwachsenen erziehen gleich gut.
Dabei vergisst du aber, dass Kinder unter Kindern auch sehr viel lernen. Man muss nicht 1 Lehrer mit 5 Schülern zusammen stecken. Klar erhält man irgendwo eine kritische Masse, die ich bei 1:30 wohl auch als überschritten ansehe. Aber 1:20 beispielsweise kann ich mir noch gut vorstellen.
Aber wie gesagt erfordert das neue Strukturen. Und hier ist aber nicht nur die Politik gefragt, sondern auch Schulleiter die in ihrem Ermessensspielraum entsprechen Ideen umsetzen.
Beispiel sei hier die Wartburg-Grundschule in Münster genannt. Ich hab dort mal hospitiert. Nur mal ganz grob erklärt:
Es gibt immer noch 4 Klassen, aber 1 und 2 werden zusammen unterrichtet, sowie 3 und 4.
Somit lernen Erstklässler mit Hilfe von Zweitklässlern, nächstes Jahr andersrum. Zweitklässler werden wieder "Erstklässler" (3. Klasse) und lassen sich von Viertklässlern helfen usw...
Unterricht findet dort sehr offen statt. Es werden Aufgaben verteilt die zu lösen sind. Dabei helfen sich die Kinder untereinander und nur bei schwierigeren Fragen muss der Lehrer helfen. Unterricht ist sogar so offen, dass Kinder Ruheecken haben und sich schlafen legen können, wenn sie müde sind. So eine halbe Stunde z.B..
Ich war ziemlich erstaunt wie viel Eigeninitiative Kinder entwickeln, wie hilfsbereit sie doch sind und vor allem wie viel Geduld sie haben, auch im Umgang mit Kindern mit Förderbedarf. Die Kinder werden dabei immer individuell von den Lehrern wöchentlich über Ihren Lernstand in Kenntnis gesetzt. Wo Sie dran arbeiten müssen, was sie gut können etc...
Sehr interessant finde ich übrigens welchen Ideenreichtum Kinder besitzen vorhandene Mittel umzusetzen. Folgendes ist dort passiert: Jede Klasse bekommt dort pro Semester oder Schuljahr (weiß nicht mehr genau) ein gewisses Budget. Davon können Sie sich Sachen kaufen, die sie gerne haben möchten. Zum Beispiel nen super tollen Sessel. Diese Idee hatte mal eine Klasse. Problem war aber das der Sessel viel zu teuer war für das Budget! Es wurde dann eigenständig mit allen Klassen darüber diskutiert und demokratisch abgestimmt, dass man einen "Kredit" aufnimmt und die Schulleitung um Zustimmung gebeten. Man hat dann den Sessel kaufen können, war sich aber bewusst, dass man die nächsten 2, 3 male kein Budget mehr hat. Das find ich mal ziemlich genial. :)


Und zu 2. finde ich, sorry, dass manche Kinder in der Schule besser aufgehoben sind als zu Hause... Ein Grund mehr warum ich gegen das Betreuungsgeld bin. :)
MfG

SiL-X

37

Samstag, 31. August 2013, 21:59

Hey Silvio. Deine Beobachtungen ob der Wartburg Schule erinnern mich an meine ersten Eindrücke einer Montessori Schule in Schleswig Holstein. Das habe ich grad in meiner ersten Hausarbeit verarbeitet "elementare pädagogische Prinzipien der Freiarbeit nach Maria Montessori".

Kennst du den Film "Treibhäuser der Zukunft" von Reinhard Kahl?
Sehr empfehlenswerte Doku über neue Schulsysteme.

38

Sonntag, 1. September 2013, 17:57

Nein, kenne ich nicht. Aber danke für den Tipp, werde ich mal schauen ob man den irgendwo zu sehen bekommen kann.
Ich hab auch einen Filmtipp zum Thema Inklusion:
"Berg Fidel – eine Schule für alle"
MfG

SiL-X

39

Sonntag, 22. September 2013, 20:54

Ich sitze hier und bin mittelschwer enttäuscht. Eine schwarze absolute Mehrheit? Das wäre furchtbar. Wenigstens hats die FDP nicht geschafft.
Aber wie kommt die CDU denn an solche Werte? Das ist mir wirklich schleierhaft.

40

Sonntag, 22. September 2013, 22:52

ja ich finde das auch unglaublich !!!!

Aber man sagte auch schon das der Soli bis 2019 verplant ist, daher wird er nicht wegfallen, kannten da auch schon den wahlausgang ?


Thavron mag mich nicht ! :(

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